Mauro Poretti
Mauro Poretti wird am 13. März 1970 in Lugano geboren. Während seiner Ausbildung zum technischen Zeichner und Metallkonstrukteur nähert sich Mauro Poretti der Malerei. Er ist vor allem als Autodidakt tätig, nimmt aber auch privaten Malunterricht.
Die ersten Malarbeiten sind vom Impressionismus beeinflusst. In den Landschafts- und Dorfdarstellungen beweist Poretti ein eindrückliches Talent in seinem Umgang mit dem Licht. Er pflegt ein inniges Verhältnis zur Natur. Mittels exakter Beobachtung seiner unmittelbaren Umgebung versteht es Poretti mit einem sorgfältigen Malstil seine tiefe Empfindung für die Natur zu vermitteln.
Ende der 90er Jahre folgt ein Stilwandel zu einer expressiven Pinselführung und zu dunklen Grau-, Blau- und Rottönen. Die Inspiration bleibt seine Umwelt. Er malt und zeichnet oft im Freien oder bedient sich fotographischer Vorlagen. Die Kompositionen werden spannender und fesselloser; realistische Bildelemente heben sich vom abstrakten, mit Farbflecken und fliessendem acryl- und ölgemalten Hintergrund ab. Poretti legt grossen Wert auf einen ausgeglichenen Bildaufbau, der auch einzelne, sehr realistische Details harmonisch in das Ganze einfügt.
Die Serien der letzten Jahre mit den Bahnhöfen, den «Immigranten», schwarzen vibrierenden Gestalten, und mit den Kindern beeindrucken durch ihre psychologische Einfühlsamkeit und Ausdruckskraft.
Mauro Poretti lebt in Origlio und hat ein eigenes Atelier in Lugano.
Seit 1994 nimmt Poretti an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen teil und 1998 eröffnet er sein eigenes Atelier.
Ausgewählte Einzel- und Gruppenausstellungen:
2005 Casa die Landfogti, Rivera
2006 Sala Sergio Maspoli, Morcote
2006 Centro Sociale della Città di Lugano, Lugano
Preise
2001 1° Preis, Wettbewerb “Pittura e Sport” (Città di Lugano)
2002 3° Preis, Art’Air, Genf
Die Gemälde und Zeichnungen von Mauro Poretti befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.











